Waffen und Ausrüstung der Templer

Ausrüstung der Chevalliers

Die primäre Waffe jedes Ritters war sein Schwert.

Die gebräuchlichste Form des Schwertes war im 12. und 13. Jahrhundert das Kurzschwert mit einer Klingenlänge von ca. 80 cm und einer Gesamtlänge von 100 cm. Das Gehilst war so lang, daß es mit einer behandschuten Hand bequem gegriffen werden konnte, man zur Not aber auch mit der zweiten Hand noch zufassen konnte.

Nach Oakshot´s Klassifikation entspricht das dem Typ XII, links im Bild die von uns verwendete Schaukampfvariante, rechts eine historische Replik mit scharfer Klinge.

Die etwas längere Variante des typischen Ritterschwertes hatte eine ca. 100 cm lange Klinge und ein 20 cm lnges Gehilst. Die Klingen verliefen fast bis zum Ort (der Spitze) parallel, die "Blutrinne" verlief über 2/3 bis max. 3/4 der Klinge. Das Gab dem Ort eine hohe Stabilität und dem Schwert eine gewisse Kopflastigkeit. Dadurch eignete es sich besonders für Hiebe gegen Kettenpanzer vom Pferd aus. 

Nach Oakshot entspricht dieses Schwert der Klassifikation XIIa und damit dem typischen Langschwert.

Neben dem Schwert ist ein passender Dolch abgebildet. Er war eine weitere bevorzugte Waffe der Ritter.

Neben Schwert und Dolch gab es eine weitere Waffe unter den Rittern, die als edel galt und die im Zweikampf eingesetzt wurde:

die Lanze

wird fortgesetzt....